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Workshop zu interkultureller Kompetenz

Wessen Perspektive erzählt eine Geschichte?

Wichtige Impulse und Workshop zu interkulturellen Kompetenzen.

Mit dieser Frage – und vielem mehr – haben sich die diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung aus Nordrhein-Westfalen und dem Ausland bei ihrem Treffen auseinandergesetzt.

Denn bei jeder Recherche, ob im In- oder Ausland, lauern Stolperfallen und Stereotype, die den eigenen Blick trüben können. Umso wichtiger ist es, die eigene Perspektive zu hinterfragen – und bewusst auch die Sichtweise anderer einzunehmen.

Genau damit hat sich ein Workshop im Rahmen des Treffens beschäftigt, geleitet von Marika Liebsch, die selbst ehemalige Stipendiatin der Heinz-Kühn-Stiftung ist. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Mit welchem Blick gehen wir in eine Geschichte? Und wie verhindern wir, dass unsere eigene Perspektive und unsere Vorurteile die Wirklichkeit überlagern?

Neben fachlichem Input zu Stereotypen und Frames hatten die Teilnehmenden in Kleingruppen viel Raum, unterschiedliche Themen zu diskutieren und gezielt andere Perspektiven einzunehmen – eine wichtige Übung gerade für Journalistinnen und Journalisten, die über kulturelle und nationale Grenzen hinweg berichten.

Für die Stipendiatinnen und Stipendiaten war der Workshop nicht nur inhaltlich wertvoll, sondern auch ein gutes Beispiel dafür, wie das Netzwerk der Heinz-Kühn-Stiftung über die eigentliche Förderzeit hinaus wirkt: Ehemalige geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen aktiv an die nächste Generation von Journalist:innen weiter.

Die Heinz-Kühn-Stiftung dankt Marika Liebsch herzlich für die wertvollen Impulse sowie allen Stipendiatinnen und Stipendiaten für ihre Offenheit und den engagierten Austausch.